Gräser sind aus der modernen Pflanzenverwendung nicht mehr wegzudenken. Mit ihrer unbeschreiblichen Eleganz und ihrer ungezwungenen Natürlichkeit verleihen sie den allermeisten Gartenkonzepten die nötige Spannung und Ausgeglichenheit.
Selbst bestehende Bepflanzungen erhalten durch die gezielte Kombination mit Gräsern neuen Schwung und wirken somit harmonischer und zeitgemäß.
Gräser können im Garten mit einer Vielzahl von Vorzügen punkten. So hält das heutige Gräserangebot neben allen erdenklichen Wuchshöhen, Größen, Blatt- und Blütenfarben auch Arten und Sorten für nahezu jeden Lebensbereich bereit. Gräser können an fast jedem Gartenstandort brillieren, von der nassen Teichzone bis zum trockenen Sandboden.
Die allermeisten Gartengräser lieben Sonne, doch auch für schattige Lagen gibt es ausreichend spezialisierte Arten, die sich unter Bäumen oder auf der Nordseite des Hauses zwischen Funkien und Farnen wohlfühlen.
Gräser zählen zu den pflegeleichtesten Gartenpflanzen überhaupt. Sie sind robust und langlebig und verwöhnen den Gartenbesitzer ohne großen Aufwand meist rund ums Jahr.
Der entscheidende Punkt für eine gelungene und nachhaltige Gestaltung mit Gräsern ist die richtige Arten- und Sortenauswahl. Leider werden noch immer unzulänglich beschriebene oder schlichtweg falsch etikettierte ‘Ziergräser’ in Baumärkten und Gartencentern verkauft, die aufgrund mangelnder Winterhärte oder expansionsartgem Ausbreitungsdrang eher Frust als Freude im Garten bereiten.
Für den erfolgreichen Einsatz dieser hervorragenden Gartenpflanzen ist es daher äußerst wichtig zu wissen, welche Gräserart man an welchen Ort pflanzt.
In gut sortierten Staudengärtnereien findet man mittlerweile eine reichhaltige Auswahl unterschiedlichster, gartenwürdiger Gräsertypen, und man wird zudem fachkundig über Standortwünsche, Ausbreitung und Pflegemaßnahmen informiert.
Mein Tipp: Die meisten Gräserarten wirken besonders gut, wenn man sie in Gruppen arrangiert. Eine solche Gräsergruppe sollte mindestens drei bis fünf Stück einer Art und Sorte enthalten und sich optimaler Weise an anderer Stelle im Garten wiederholen.
